Fragen & Antworten

Hier beantworten wir Fragen, die uns immer wieder gestellt werden.

Ist "Warngau hilft" ein eingetragener Verein?

Nein, die Initiative „Warngau hilft“ ist kein eingetragener Verein.

Was ist "Warngau hilft" dann?

Eine Initiative von Menschen, die anderen Menschen aus reiner Nächstenliebe möglichst unbürokratisch aus einer Not helfen wollen. Alles erfolgt ehrenamtlich und auch die Kosten für diese Webseite werden privat getragen, so dass wirklich jeder gespendete Euro dort ankommt.

Wie entstand die Initiative "Warngau hilft"?

Manfred Meier unterstützt schon seit vielen Jahren soziale Projekte. Welches Projekt unterstützt wird, entscheidet er immer intuitiv nach seinem „Bauchgefühl“. Im August 2014 nahm Pfarrer Placid  Tuliganyirwa beim gemeinsamen Abendbrot eine für uns ganz gewöhnliche Flasche Wasser zur Hand. Er begann zu erzählen, wie schlecht die „Wasserversorgung“ in seinem Heimatdorf Bugahya in Uganda ist. 

Zum damaligen Zeitpunkt war die "Wasserversorgung" vom Dorf ein schmutziges Erdloch in ca. 2,5 Km Entfernung.
Während Pfarrer Placid so erzählte war sofort das richtige „Bauchgefühl“ da und Manfred Meier beschloss ihm zu helfen.

Noch am selben Abend wurde ein Versprechen gegeben: "Placid, Du wirst Deinen Trinkwasserbrunnen bekommen!"

Wann wurde "Warngau hilft" gegründet?

Bereits am folgenden Tag nach dem Versprechen einen Brunnen zu bauen, wurden einige Dinge abgeklärt und ein Konzept erstellt, wie man diesen Trinkwasserbrunnen realisieren kann. Dieses Konzept wurde dem Bürgermeister Klaus Thurnhuber, Bank Fillialleiter Jakob Weiland und Pfarrer Gottfried Doll von Manfred Meier vorgestellt. Nach den Zustimmungen, dieses Projekt mit Tatkraft zu unterstützen und dahinter zu stehen, war aus der Idee die Initiative "Warngau hilft" im August 2014 erfolgreich gegründet.

Wie ging es weiter?

Innerhalb von 4 Wochen wurde alles organisiert (Webseite, Aktionspläne, Spendenkonto, Poster, Flyer...) und sofort mit den ersten Aktionen begonnen. Bereits nach weiteren 8 Wochen waren die notwendigen 10.000,- Euro für den Trinkwasserbrunnen gespendet. Nach der Beauftragung zum Bau des Brunnens vergingen ein paar Monate. In Uganda ticken die Uhren etwas langsamer. Als Father Placid im August 2015 erneut zur Urlaubsvertretung kam, sprudelte in seinem Heimatdorf das erste sauber Wasser aus dem gerade fertig gestellten Brunnen. 

Wie kam die Idee für ein Waisenhaus?

Da die angestoßenen Aktionen zum Sammeln der Spendengelder für den Brunnen erfolgreicher waren als gedacht, kam es zu einem finanziellen Überschuß (rund 4.000,- Euro). Um den Spenderwillen zu erfüllen, sollten alle Spendengelder für Father Placid verwendet werden. 

So fragte Manfred Meier Father Placid dann: "Welchen Wunsch hast Du denn sonst noch?". 

Darauf erzählte Father Placid von der kathastrophalen Wohnsituation seiner Familie und der 16 zum Großteil aufgenommenen Kinder. Einige der Kinder mussten in einem alten Schuppen "wohnen", weil es im Haus nicht genügend Platz gab. 

Die Grundlagen waren schon da, nur das Geld für die Umsetzung fehlte!

Father Placid erzählte, dass er ein passendes Grundstück besitzt und von einem kleinen Waisenhaus als Familienhaus träumt. Wo alle zusammen glücklich wohen und leben können. Er hatte vor langer Zeit schon einen Bauplan anfertigen lassen, aber es fehlt immer das Geld. 

So gab Manfred Meier Father Placid ein zweites Versprechen: "Na da bauen wir halt dieses Waisenhaus, wenn es so dringend gebraucht wird! Der Überschuß reicht schon mal für eine Fundament. Wenn wir einfach anfangen, wird sich alles andere schon irgendwie ergeben!"

Wieviel kostet es in Uganda ein Waisenhaus zu bauen?

Nachdem das zweite Versprechen gegeben war, sprachen Father Placid und Manfred über die Realisierung. Eine Kostenkalkulation musste her. Sofort als Father Placid wieder zuhause war, ging er zum Architekten, der damals den Bauplan erstellt hatte. Er war bereit zu helfen und eine Kostenkalkulation zu erstellen. Innerhalb von nur einer Woche war die Kalkulation aus Uganda da. Die kalkulierten Kosten der vorbildlichen Exceltabelle beliefen sich auf 195.348.050,- ugandische Schilling (damals ca. 50.000,- Euro). Ein Euro entspricht rund 4.000 ugandische Schilling. 

So stand das Ziel fest, es wurden weitere ca. 46.000,- Euro benötigt. 

Wie ging es dann weiter?

Nachdem das finanzielle Ziel klar definiert war, wurden für das Waisenhaus erneut Aktionspläne gemacht und abgearbeitet. Dadurch wurden weitere Spendeneingänge verzeichnet und das Geld in Blöcken nach Unganda überwiesen. Als Father Placid im Folgejahr (2016) wieder zur Urlaubsvertretung kam, war das Gemeinschaftshaus (Familienhaus) im Rohbau fertig und das Dach schon drauf. 

Danach kam die Baustelle fast zum Erliegen. 

Ein kleines Wunder?

Im Folgejahr kam völlig überraschend eine 50.000.-  Euro Einzel-Spende, die es uns ermöglichte sofort mit dem noch ausstehenden Bau der Kinderunterkünften zu beginnen. Obwohl für diese große Spende 9.000.- Euro an Schenkungssteuer abgeführt werden mussten, konnten die Bauarbeiten durch die anderen Spendeneingänge fertiggestellt werden. 

Der Bau des Waisenhauses dauerte vom ersten Spatenstich bis zum Einzug der Kinder ca. 2 Jahre.

Was ist mit den laufenden Kosten?

Wir halten auf dem Sparkonto immer eine Sicherheitsreserve für ca. 1 Jahr zurück. Für die Unterhaltskosten der Kinder (Leben, Kleidung, Nahrung, Schulgeld, Medikamente...) gibt es alle 3 Monate eine Transaktion nach Uganda. Am Jahresanfang wird ein Zahlungsplan für das gesamte Jahr erstellt. Im Laufe von 3 Monaten füllen unsere Paten, mit ihren monatlichen Daueraufträgen das Spendenkonto wieder soweit auf, dass es für die nächste Transaktion wieder reicht. Differenzen müssen über die Rücklage gepuffert werden. 

Reicht das Geld der Paten aus?

Leider nicht. Wir benötigen noch weitere Paten. Zum einen ist ein Pate (ausgerechnet der mit dem höchsten monatlichen Betrag) leider verstorben und dessen Überweisungen fallen demnächst aus (Stand 12/2021). Alleine um das zu kompensieren, benötigen wir ab Anfang 2022 ca. 10 oder mehr neue Paten die einen kleinen zweistelligen Betrag übrig haben. Finden wir die nicht, müssen die Transaktionen nach Uganda sehr bald gekürzt werden. 

Das Problem ist, dass die Kosten ständig steigen. Die kleinen Kinder kommen in die Schule und die größeren gehen weiter in höhere Schulen. Das Geld jetzt schon jeden Monat sehr knapp bemessen und Father Placid kommt gerade so über die Runden. Wenn es gar nicht anders geht, bekommt er eine Sonderzahlung, welche von den Reserven weg geht. 

Was wird konkret benötigt?

Unser Ziel ist es, die monatlichen Eingänge durch neue Paten um ca. 400,- bis 500,- Euro zu steigern. Damit ist die Versorgung für eine längere Zeit gut gedeckt und wir müssen nicht mehr an die Rücklagen gehen. 

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede noch so kleine Einzelspende von Ihnen auf unser Rücklagenkonto, welches Sie ganz unten auf unserer Startseite finden .

Erhalten die Initiatoren Geld?

Nein, alle Spendengelder fließen zu 100% auf das Spendenkonto. Alle Mitglieder der Initiative erfüllen ihre Aufgaben ehrenamtlich.

Entstehen Verwaltungskosten die von Spendengeldern bezahlt werden?

Natürlich, aber es geht fast kein Cent verloren.

Das Spendenkonto wird von der Raiffeisenbank im Oberland zur Verfügung gestellt. Alle Kontobewegungen werden vom Bankleiter Jakob Weiland ehrenamtlich überwacht. Die Transaktionskosten nach Uganda fallen aber an, da wir diese nicht umgehen können.

Entstehen Kosten für die Internetadresse und die Gestaltung dieser Webseite?

Ja sicher, aber diese Betriebskosten sowie die Gestaltung dieser Webseite übernimmt dauerhaft Manfred Meier.

Wer trägt die Kosten für die Werbemittel der Aktionen?

Für derartige Mittel werden bei Bedarf gezielt Sponsoren gesucht.
Wir tun alles was möglich ist, um die Spenden zu fast 100% (real ca. 99,7%) dort ankommen zu lassen.  

 

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